HTC-Smartphones ab sofort mit Sony-Displays

Bisher verbaute HTC in seinen Smartphones Displays des Typs AMOLED von Samsung. Kräftige Farben und ein geringer Stromverbrauch sind die Hauptargumente für diese Technologie. Samsung gerät aber zunehmend in Lieferschwierigkeiten. Wie HTC am Montag bekannt gab werden in Zukunft auch Sonys “Super LCD”  (SLCD) verbaut um selbst weiterhin liefern zu können. SLCD soll einen höheren Betrachtungswinkel erlauben. Nachteile wurden keine genannt. Da stellt sich die Frage warum man nicht von Anfang an auf die Displays von Sony gesetzt hat.

Futurezone steht zum Verkauf

Es bleibt spannend bei der Frage wie es mit der ORF Futurezone weitergeht. Wie der Standard berichtet bietet der ORF die Futurezone zum Verkauf an. So soll in der Wiener Zeitung am Freitag ein Inserat geschalten worden sein. Auch auf der ORF-Seite wird die FuZo angeboten. Der ORF hatte sich aufgrund vieler Anfragen für diesen Schritt entschlossen.

Einige Poster im Standard-Forum können aber genau das nicht nachvollziehen. So ist einer der Meinung dass ein neues Portal innerhalb weniger Wochen von Null auf installiert wäre. Ein anderer kann nicht verstehen was an der Futurezone anders sein soll als in der Berichterstattung des Standard.
Dazu kann ich nur sagen: Die Futurezone ist eine Marke mit vielen Stammusern. So etwas kann man nicht einfach mal schnell aufbauen. Das wurde mit fast 10 Jahren Arbeit erreicht. Die Artikel sind teils sehr hochwertig. Erst heute erschien wieder ein guter Beitrag über die Vorratsdatenspeicherung. Der Standard ist leider nicht so breit gefächert und die Artikel sind weit weniger ausführlich.

Die Verkaufsverhandlungen sollen bis 30. Juli 2010 abgeschlossen sein. Am 1. Oktober nimmt der ORF, wie berichtet,  die FuZo dann vom Netz. Ich hoffe dass die Redaktion erhalten bleibt. Denn gute Artikel kommen nicht von alleine.

Update: oe24.at schreibt dass das Personal beim ORF bleiben soll. Unter diesen Umständen ist es natürlich fraglich ob die Qualität unter einem neuen Eigentümer gehalten werden kann.

Stromkosten pro Gerät ausrechnen

ventilatorTemperaturen jenseits der 30-Grad-Marke machen Kühlvorrichtungen unausweichlich. Aber welche Stromkosten verursacht ein gewöhnlicher Tischventilator oder eine Klimaanlage eigentlich? Das ist gar nicht so schwer auszurechnen. Jeder Hersteller ist verpflichtet die Leistung des Gerätes (Watt) anzugeben. Um also bei dem vorigen Beispiel zu bleiben: Ein handelsüblicher Tischventilator hat eine Leistung von 50 Watt (W). Um jetzt die in der Stunde anfallenden Kosten auszurechnen benötigen wir die aktuellen Energiepreise. Diese werden in der Regel in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Bei der Engergie AG Oberösterreich sind das ca. 8,5 Cent pro kWh. Diesen Betrag dividieren wir durch 1000. So erfahren wir was eine Wattstunde (Wh) kostet. In diesem Fall 0,0085 Cent. Also verschwindend gering. Jetzt multiplizieren wir den Wh-Preis mit der Watt-Anzahl. Also 0,0085 * 50. Pro Stunde kostet uns der Tischventilator also 0,425 Cent. Das lässt sich jetzt natürlich auf eine beliebige Stundenanzahl hochrechnen. 100 Stunden würden ca. 43 Cent kosten. Eine Klimaanlage ist da schon um ein Hauseck teuerer. Da kann man locker mit einer Leistung von 1500 Watt (1,5 kWh) rechnen.

Neue Bluetooth-Version: 65 Meter Reichweite

Bluetooth-LogoEine neue Bluetooth Version wurde nun fertiggestellt. Version 4 bringt einige sehr interessante Neuerungen mit. Bisher war Bluetooth auf magere 10 Meter begrenzt. Da kann schon die Verbindung abreißen wenn man mit einem Bluetooth-Kopfhörer nur den Raum verlässt. Damit soll jetzt Schluss sein. Ab Version 4 sind bis zu 65 Meter erlaubt. So kann man mit dieser Technologie ganze Häuser vernetzen. Eine weitere große Neuerung betrifft den Stromverbrauch. Dieser fällt in Zukunft besonders gering aus. Jahrelange Akkulaufzeiten sind dann bei Bluetooth-Sendern kein Problem. Das ebnet den Weg für Kleingeräte wie Bluetooth-Sensoren und Fernsteuerungen.
Ende des Jahres könnte die Version 4 in den ersten Geräten zur Verwendung kommen.

Nexus One schneller als iPhone 4

Engadget hat das neue iPhone 4 gegen das bereits bekannte Google Nexus One antreten lassen. Verglichen wurde die Geschwindigkeit des Browsers. Flash wurde beim Nexus ausgeschaltet um gleiche Bedingungen zu schaffen. Ergebnis: Bei allen Seiten war das Google-Handy um einen Hauch schneller.
Bei aktiviertem Flash war es meistens umgekehrt.

Firefox: Suchergebnisse in neuem Tab öffnen

Manchmal kommt der Eindruck hoch dass beim Firefox nicht alles logisch durchdacht wurde. Im Normalfall lese ich einen Artikel und stoße auf ein Wort über das ich mehr wissen möchte. Der nächste Schritt ist die Benutzung der Suchleiste, rechts oben. Dort kann ich bequem umschalten zwischen Google, YouTube, Wikipedia und vielen weiteren Angeboten. Ich schreibe also “mein” Wort in das Feld und drücke Enter. Was passiert? Der interessante Artikel wird durch die Ergebnisliste der Suche ersetzt. Also muss ich, sofern ich den Artikel ohne Umstände später weiterlesen möchte, vor jeder Suchanfrage mittels Strg+t einen neuen Tab öffnen. Umständlich. Aber es gibt eine einfache Lösung. Mit folgendem Trick öffnet sich mit jeder Suchanfrage ein neuer Tab.

In die gewöhnliche Adressleiste

about:config

eingeben.

Eventuell erscheint jetzt eine Warnung dass hier möglicherweise die Gewährleistung endet. Wir klicken auf den Button “Ich werde vorsichtig sein, versprochen!” Jetzt sehen wir oben die Eingabeleiste “Filter”.

Folgende Zeile eingeben:

browser.search.openintab

Als Ergebnis kommt ein einziger Eintrag.
Ganz rechts steht dort standardmäßig der Wert “false”. Mit einen Doppelklick darauf ändern wir ihn auf den Wert “true”. Das war’s.

Bildschirmfoto_about-config
Ab sofort wird jede Suchanfrage in einem neuen Tab ausgeführt.

Neue Roamingpreise in der EU

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Und in der Urlaubszeit hat man ganz besonders viel Freizeit. Diese Zeit nutzen manche um stundenlang zu telefonieren und um hunderte SMS zu versenden. Blöd nur wenn man sich im Ausland befindet. Dann fallen, wie so mancher Urlauber schon schmerzhaft erfahren musste, Roaming-Gebühren an.
Am höchsten sind diese Gebühren bei Datenverkehr, wie folgendes Beispiel zeigt:
Eine österreichische Kroatien-Urlauberin musste vor nicht allzulanger Zeit 15.000 Euro an Roaminggebühren bezahlen. Und dabei zeigte sich ihr Provider noch kulant. Die Rechnung belief sich nämlich auf über 30.000 Euro.
Grund genug um sich über die, in der EU seit heute (1.7.2010) neu geltenden Gebühren etwas zu informieren:

HandyInnerhalb der EU
Innerhalb der EU dürfen ausgehende Anrufe nur mehr max. 46 Cent kosten. Eingehende max. 18 Cent. Eine SMS darf nun EU-weit max. 13 Cent kosten. Das ist u.U. sogar günstiger als innerhalb Österreichs. Bei manchen Tarifen zahlt man nämlich hierzulande immer noch 20 Cent pro Kurznachricht.

Dafür ist der Datenverkehr umso teurer: In der EU kosten 100 KB satte 20 Cent. Das macht pro MB ganze 2 Euro! Also sollte man sich schon vor dem Urlaub um ein Hotelzimmer mit bestenfalls kostenlosem WLAN umschauen.

Da die Roamingpreise von der EU alle fest vorgegeben sind kann man, im Normalfall, in jedem EU-Land jedes beliebige Netz verwenden.

Außerhalb der EU
Noch teurer wird’s aber außerhalb der EU.
Da schwanken die Preise von Betreiber zu Betreiber. Wenn man keinen speziellen Roaming-Tarif hat sind das oft mehrere Euro pro Minute sein.

Die weltweit höchsten Roamingkosten gibt’s übrigens in Handynetzen auf Kreuzfahrtschiffen. Dort werden nämlich bis zu 5 Euro pro Minute fällig. Wenn man sich allerdings in Küstennähe befindet hat man vielleicht Glück und man empfängt die meist günstigeren Netze vom Festland. Man sollte versuchen am Handy manuelle Netzwahl auszuwählen. Ansonsten kann es passieren dass auf dem Schiff plötzlich die Verbindung zum Festland abreist und das Handy sich unbemerkt in das teure Schiffs-Netz einbucht.

Das Ende der Roaming-Gebühren
Gute Nachricht zum Schluss: Bis 2015 will die EU Roamingkosten generell verbieten. Das kann allerdings auf den Konsumenten zurückfallen. Denn gerade in Österreich herrscht unter den Betreibern ein starker Wettbewerb. Wenn dann auch noch die Roamingeinnahmen wegfallen könnte der Ausbau der Infrastruktur gefährdet sein.

Jetzt sollte einem Urlaub nichts mehr im Weg stehen :)

Firefox im neuen Gewand – Beta 1 fast fertig

Mozilla stellt in Kürze die erste Beta-Version zu Firefox 4 vor. Designtechnisch hat man sich scheinbar an Chrome und Opera orientiert. Die Tabs sind in der Verison 4 ganz oben angeordnet, und das Interface integriert sich nun mehr in die Windows-Oberfläche (Aero Glass). In den ersten Screenshots unter Windows ist keine Menüleiste mehr zu sehen. Diese dürfte hinter einem großen organgen Button in der linken, oberen Ecke verborgen sein. Noch ist das aber alles nicht fixiert. Da sich das Design in einem frühen Stadium befindet kann es jederzeit zu Änderungen kommen.
Auch für Mac und Linux ist eine neue Benutzeroberfläche geplant. Screenshot’s gibt es dazu leider noch nicht.

In einem über 7 Minuten langen Video begründen die Entwickler ihre Entscheidung die Tabs von nun an oben anzuordnen.

Will it blend? – Das iPhone im Mixer

Es ist schon fast zur Tradition geworden. Jedes mal wenn ein neues, bekanntes Gadget auf den Markt kommt jagt es “Tom Dickson” der Firma Blendtec durch den Mixer. Da darf natürlich auch das iPhone 4 nicht fehlen. Dieses mal wurde der Film (der ja eigentlich nichts anderes als ein Werbespot für Mixer ist) etwas umfangreicher gemacht. Die Mixerfirma hat Steve Jobs humorvoll durch den Kakao gezogen. Das Video spielt auf den Vorfall an dass ein Apple-Mitarbeiter einen iPhone-Prototypen in einer Bar liegen lies. Der Finder verkaufte bekanntlich das Phone dann für 5000 US-Dollar.
Aber seht selbst:

Die Ölpest im Web

ustream.tv-shlash-pbsnewshourDie Ölpest am Golf von Mexiko breitet sich mit jedem Tag weiter aus. Seit 66 Tagen sprudelt nun das Öl schon ungehindert ins Meer und BP kann noch immer keine nennenswerten Erfolge vorweisen.
Im Netz gibt es längst interaktive Karten an denen man die Ausbreitung des Öls “live” mitverfolgen kann. Die NASA stellt ständig neue Luftbilder online. An diesen Fotos und Karten erkennt man die wahnsinnigen Ausmaße der  Katastrophe. BP selbst hat einen Livestream von der Öl-Austrittsstelle online.

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